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Dunkelheit
SpielWelt - WebBook  LEGENDA
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Ondit-klein
es war einmal
          Es war ein Mal ...  Ein Mal im Leben beginnt alles, was selbst werden moechte.  Es ist, wie eine Suche durch die Finsternis  um am Ende bei sich                    selbst im Licht anzukommen.
   Es ward Dunkel im großen Nichts   und so entschied das Licht, es zu erhellen. Zunaechst zaghaft, dann kraeftiger und strahlender drang es in die Tiefe des dunklen Nichts vor, um sie mit seinem Licht zu umarmen und zu erhellen. Die Dunkelheit, die sich stets verbarg, fuerchtete sich vor dem ploetzlich auftauchenden fremden Wesen und zog sich zurueck in die Tiefen des Nichts, damit dieses „Fremde“ es nicht mehr erreichen konnte. Das Licht, das kein Fremder war sondern freundlich und liebevoll, ließ sich nicht beirren und leuchtete der Dunkelheit stetig nach.  

 Es suchte Verbundenheit und wollte sein Licht schenken, was die Dunkelheit nicht verstehen konnte.
Tag
   In ihrer Angst und Unwissenheit zog sie sich noch weiter in die Tiefen ihrer eigenen Dunkelheit zurueck, hinab ins finsterste Nichts. Stetig verfolgt von einer groeßer werdenden Macht, die das Nichts erstrahlen lies.         Diese Macht wurde getragen von Helligkeit, Waerme und Liebe. Und so gab die Dunkelheit dem Licht ein Stueck erkennen …  
TAG
   Die Dunkelheit indes  wich unbelehrbar vor dem Licht zurueck, in die tiefsten Abgruende des Vergessens, veraengstigt und scheu jedes Verstehen vollkommen ablehnend. Sie sollte dadurch niemals erfahren, wie sie gemeinsam mit dem Licht durch den Wunsch nach Distanz und Vereinigung das Leben im gesamten Nichts erschuf.  

    Die Dunkelheit wollte nur fort von dieser strahlenden Macht, die es nicht verstand. Kaelte, Einsamkeit und Furcht waren von nun an ihr staendiger Begleiter hinab in die dunkelsten Tiefen ihrer selbst.
   Das Licht sah die Dunkelheit immer schneller vor sich weichen und blieb schließlich enttaeuscht stehen, den Blick lange auf die davon eilende Finsternis gerichtet. Es wollte Verbundenheit ...  ... und bekam Ablehnung, die es nicht verstand.      Da erst bemerkte es das Leben, das um es herum erschaffen war. Viele tausend helle Punkte erstrahlten um das Licht, tanzten und freuten sich des Lebens. Inmitten dieser Freude entdeckte das Licht eine kleine leuchtende Kugel.
Herzkugel
   Neugierig naeherte sich das Licht und betrachtete es lange. Die Kugel schimmerte sanft in einem hellen, pastellrot, darin eingebetet schwebte ein kleines Wesen.  
    Es lag still und begann aus seinem inneren zu strahlen.
   Voellig verzaubert ueber die Schoenheit des Augenblickes umrundete das Licht das kleine schlafende Wesen. Das Gefuehl von tiefer Liebe und Verbundenheit regte sich erneut im Licht und es fuehlte, dass es dieses Wesen war, dass es hierher gefuehrt hatte.     Das Licht betrachtete es von allen Seiten, ehe es zaghaft wagte die Kugel mit seinem Strahlen zu beruehren …
Herzschlag
BUMM-WOELBUNG
Herzschlag
   Ein Lebensfunke schoss aus der Kugel durch den Raum, begleitet von einem ohrenbetaeubenden Donnerschlag. Wie ein kleiner Tautropfen, der im Licht der Morgensonne zum ersten Mal das Leben entdeckte, begann dieses Wesen im Nichts ein Mal zu pulsieren.      Voller Freude beruehrte das Licht die Kugel ein weiteres Mal ...
BUMM-WEICH
Herzschlag2
BUMM-WEICH1
    Zwei weitere Lebensfunken schossen davon und ließen es erschaudern.      Das Licht huepfte vor Freude und lachte, betrachtete das sanfte Zittern dieses winzigen Geschoepfes.
BUMM-WEICH1
BUMM-WEICH
BUMM-WEICH1
BUMM-WEICH
   Immer schneller begann es in seiner Kugel zu pochen und zu pulsieren, als holte es mit jedem Atemzug neue Luft und Lebensenergie, die es vor dem Ertrinken rettete. Dabei wuchs es und drueckte bald gegen die Huelle, in der es eingeschlossen war.      Da verstand das Licht endlich und umarmte die Kugel, um mit dem Wesen sein Licht zu teilen.
BUMM-WEICH
BUMM-WEICH1
Herzschlag3
BUMM-Lichter
   Das Wesen in seiner Kugel begann durch das Strahlen des Lichts wie wild zu pulsieren und zu zucken, saugte jedes noch so spaerliche Fuenkchen auf, das in die Kugel drang.         Es leuchtete heller, strahlender und drueckte so fest es konnte gegen die Huelle der Kugel, bis ...
Explosion
... die Huelle mit einer Kraft zerplatzte und alles eingeschlossene durch den Druck in alle Richtungen verstreut wurde.           Sternenstaub wirbelten umher und huellten das Wesen einen Moment in einen undurchdringlichen Nebel ein. Es dauerte eine Weile, bis sich das Nichts beruhigt hatte und den Blick freigab auf das, was in der Huelle eingeschlossen gewesen war ...                    ... neues Leben.
Herz
BUMM
   Das befreite Wesen pulsierte ein unendlich langsames Mal in dieser hellen Ewigkeit, als ob es den ersten Atemzug seines Seins voll und ganz erfahren wollte, ehe es in einem ruhigen und gleichmaeßigen Tanz verfiel.   Bum   Bum   Bum      Das Licht war durch die Explosion der Huelle weit zurueck geworfen worden und hatte das Geschehen aus der Ferne beobachtet. Erst, als sich alles beruhigte, naeherte es sich dem Wesen erneut und beruehrte es  zaghaft mit seinem Strahl. Es nahm das Licht und die Waerme dankbar an und begann aus dem Inneren heraus noch kraeftiger zu leuchten, ehe es sich der Quelle dieser waermenden Helligkeit zuwandte.     Zum ersten Mal erblickte es das Leuchten ueber sich und gab dem Licht erkennen ...
Sonne
Nur-Herz
Sonnenstrahl
SONNE
    Das Herz freute sich so sehr ueber all das Schoene und Reine, das es umgab und wurde ganz aufgeregt. Frei und leicht fuehlte es sich im Einklang mit allem. Das kleine Herz wußte noch nichts von dieser Welt, die es beruehren durfte, fuehlte jedoch, dass hier alles gut war an diesem Ort zusammen mit der strahlenden Sonne als sein Begleiter.       Beide bemerkten nicht, wie die Dunkelheit in der Ferne vorsichtig naeher gekommen war und ihrem freudigen Lachen gelauscht hatte. Kaelte und Einsamkeit gierte dort im Dunkeln nach dem lebenden Herzen, um es besitzen zu wollen.
   Da verstand die Sonne ihr Dasein und freute sich ueber das Leben, das sie geben konnte.     So schenkte sie dem Wesen erkennen zurueck und nannte es ...
HERZ
Sonne
es-war-einmal-Herz
   Die Sonne strahlte unbeirrt ihre Waerme hinaus in die Welt und das Herz wuchs und wurde mit jedem Atemzug kraeftiger kraeftiger. Ein feines Leuchten ging bereits von ihm aus. Stark genug, um ein wenig zu erhellen, aber noch viel zu schwach, um alleine zu bestehen.          Die Sonne indes schenke dem Herz ihr Strahlen so hell, wie sie konnte. Sie glaubte, dem Herzen beim Wachsen zu helfen. Jedoch tief in sich wusste sie, dass das Leben seine Zeit benoetigte. Sorgenvoll blickte sie von dem kleinen Wesen hinaus in die Tiefe des Nichts auf den dunklen Schatten, der dort lauerte. Eines Tages wuerde die Dunkelheit zurueck kehren, um sie zu vertreiben und das Herz zu verschließen. Sie konnte nur alles Licht aus sich schenken, um den Herzen beim zu helfen, damit es stark genug war fuer die Schatten, die im Dunkeln lauerten ...                         ... bis eines fernen Tages die Dunkelheit zurueck kehrte.
Dunkelheit-wiederkehr
   Das kleine Herz pochte wild vor lauter Angst, wehrte sich und suchte fieberhaft das Licht. Alles blieb dunkel. Es fuehlte sich von jetzt an verloren und allein. Allein in einer dunklen Welt der Verborgenheit.        Da erkannte das Herz sich selbst als Traum und die Dunkelheit als …
Hintergrund
Nacht
Nacht-Schatten
   Einst lebte ein Traeumer, der seine Traeume ueber alles liebte. Er liebte sie aus tiefsten Herzen, dass er fuer sie ein wundervolles Zuhause erschaffen wollte. So baute er ihnen ein Schloss mit einem unvergleichlichen Garten, der einem Spielplatz glich, in dem sie wachsen und gedeihen konnten.        Und er nannte es …
SchlossDerTraeume
z-Traeumer
Hintergrund
    Unzaehlige Herzschlaege lang  erfreute er sich an seinen Traeumen, wie sie im Schloss aufwuchsen, Schabernack trieben und im Garten spielten. Sein Herz war erfuellt mit Liebe und Stolz, wie er ihnen beim Wachsen zu sah. Tief im Herzen spuerte er, dass seinen Traeumen etwas fehlte. Etwas sehr, sehr wichtiges. Alle seine Traeume wuchsen in dem Schloss mit dem wunderschoenen Garten auf, erfreuten sich ihres Lebens, und …     … blieben doch nur Traeume.
   Traeume, die nicht gelebt wurden und deswegen nie ueber sich hinauswachsen konnten. Da erkannte er, dass seine Traeume weitere Traeumer brauchten, um sich ausdruecken und erfahren zu koennen. Er erschuf weitere, wie sich selbst, die die Traeume lieben und leben sollten. Ihr Zuhause war ebenfalls das Schloss und der Garten.                                         Und so geschah es.
z-Traumwaechter
Hintergrund
   Der Traeumer war vergnuegt wie ein kleines Kind, als er seine Schoepfung beim gemeinsamen Spielen beobachtete. Er konnte die Freude auf den Gesichtern der kleinen Traeumer erkennen und das Entfalten seiner Traeume. Und dennoch, irgendetwas ... fehlte. Der Traeumer ueberlegte lange und betrachtete seine Schoepfung intensiv, sinnierte lange dahin. Sah, wie sie gemeinsam im Schloss und im Garten lebten, und stets den Horizont im Auge behielten.
   Da erkannte er, dass seine Traeume einen Raum brauchten, in dem sie sich wahrhaftig erkennen konnten. Er erschuf eine Welt um sein Schloss der Traeume und nannte sie
SPIELWELT
z-SpielWelt
Hintergrund
   Der Traeumer sah seine Welt vor sich wachsen und gedeihen, wie die Traeume sich mit Hilfe seiner kleinen Ebenbilder entfalteten und bis in alle Winkel seiner Welt vordrangen. Er erkannte, dass es allen gut ging ... und lies seine Schoepfung schließlich los, damit sie sich selbst erfahren konnte.        Der Traeumer verschwand spurlos und ward in der Spielwelt seitdem nie mehr gesehen. Sein Wunsch sollte in Erfuellung gehen. Allerdings war das, was die Spielwelt erfuhr, kein Licht,   sondern tiefste …
DUNKELHEIT
z-Dunkelheit
Hintergrund
Hintergrund
   Ohne den Traeumer konnte sich die Dunkelheit Zutritt zu der Welt des Spiels und des Spaßes verschaffen. Heimlich beobachtete sie genau das Lachen und das Treiben der kleinen Traeumer mit den Traeumen. Ein tiefes Gefuehl regte sich in der Dunkelheit, als sie all das Licht und die Freude sah und sie erkannte ...           Neid, ein Gefuehl des abgeschnitten seins von allem, nicht Teil haben zu duerfen an dem Spiel und dem Spaß. In ihrem Neid saß sie in der Kaelte des getrennt seins und lauerte auf den richtigen Moment. Bis dahin verbarg sie sich in den Schatten des Lichts.   







       Eines Tages geschah es, ein kleiner unschuldiger Traum, vollkommen rein  und klar, entdeckte die Dunkelheit im Schatten hinter dem Licht und forderte  sie zum Spielen auf. Die Dunkelheit witterte ihre Moeglichkeit und begann ihr eigenes Spiel zu spielen. Scheinbar erschrocken wich sie zurueck vor dem Traum und wandte sich zunaechst ab.     Der kleine Traum lief ihr nach, neugierig und aufgeregt, jemand neuen gefunden zu haben und forderte die Dunkelheit unbeirrbar auf, mit ihm zu spielen.
NEID
   Stetig der Dunkelheit folgend entfernte er sich  von dem Schloss der Traeume in die Finsternis hinein, bis sie endlich weit genug fort waren. Fernab vom Licht begann die Dunkelheit mit dem kleinen Traum zu spielen.     Und so brach die Finsternis ueber die SpielWelt herein.
z-Traumverbergen
Hintergrund
         Der kleine Traum, zu unerfahren und jung, erschuf einen Schluessel und           versiegelte in seiner Unwissenheit mit ihm das Schloss der Traeume hinter     einem Schleier der Taeuschung. Das war das Spiel, dass die Dunkelheit spielen wollte. Jedoch erkannte sie in diesem Moment des Augenblicks die Gier nach Macht und nahm ihm dem Traum mit einer List ab. Sie verbarg den kleinen Traum, damit ihn niemand mehr sehen konnte und das Spiel beendete und erschuf mit dem Schluessel eine Macht, die alles beherrschen sollte.
   Der kleine Traum erkannte erst viel zu spaet, auf was fuer ein Spiel er sich eingelassen hatte und konnte nur noch eines tun, um es zu verhindern: Die Bedingungen aendern. Geistesgegenwaertig nahm der kleine Traum heimlich den anderen Gegenstand mit sich in die Verborgenheit, den die Dunkelheit für ihren Schluessel benoetigte, um das Schloss der Traeume wieder zu oeffnen.     Der Traum versteckte es an einem Ort,                           wo ihn der Eine finden konnte …
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    Das kleine Herz liebte sie aus tiefster Verbundenheit und so fasste die Sonne einen Entschluss. Um es zu schuetzen, gab es nur einen Weg und so sprach die Sonne in schwerer Traurigkeit zu dem Herzen:  „Mein liebes Kind. Ich liebe Dich aus dem tiefsten Sein meiner Selbst. Aber die Dunkelheit kehrt zurueck und ich weiß, dass mir die Kraft fehlt, ihr zu widerstehen. Sie ist davon gelaufen, als wir gemeinsam Leben erschaffen haben und sie weiß nichts von unserer gemeinsamen Kraft der Vereinigung. Sie wird tiefe Schatten ueber die Welt bringen, ehe sie gelernt hat mit dem Licht zu leben. Bis dahin muessen wir uns trennen. Du mußt hinaus in die Welt und erfahren, wer Du bist, damit Du im Licht deines Selbst erstrahlen kannst. Dann wirst Du mich finden und wir werden verbunden sein, wenn ich wiederkehre. Nur in der Dunkelheit kannst Du Dein eigenes Licht erfahren und Deine Welt erhellen.“     Die Sonne hielt noch einen Moment das Strahlen zu seinem geliebten Herzen aufrecht und lies dann los, als sie von der Dunkelheit ueberrollt wurde und unter dem Herz in der Finsternis verschwand.